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Brasilienbriefe
2008
Eindrücke von einer Brasilienreise*** - nur online
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Ärmer als Nachbarstaat Piauí
Wir freuten uns, in Piauí - früher galt er als der ärmste Staat Brasiliens - die üppigen Gärten und Felder zu sehen. Seit Jahren hatten wir durch Spenden zum Brunnenbau geholfen. "Wo Wasser ist, da ist Leben." Inzwischen ist es auch in vielen Häusern angekommen; in manchen gab es schon Duschen und Toiletten. Auch die Straßen waren viel besser geworden. Dann kamen wir das erste Mal nach Maranhão. Die Gegend schien uns ärmer, die Bodenverhältnisse sehr verschieden: Trockenheit bzw. Staunässe. Die Genossenschaft "Terra e Vida", wo unsere Tochter arbeitet, scheint da wirklich neue Wege zu gehen, die das Leben der Menschen verbessern werden, statt sie zu zwingen, in die Städte im Süden abzuwandern. Die Sanierung der Flussufer braucht einen langen Atem, vor allem den Kampf, dass langfristig der Staat diese Maßnahmen finanziert. (aus einem Brief von [Mutter] Maria Detert sen.) |
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